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Windows XP

Codenamen Whistler
Systemarchitektur 32 und 64 Bit
Dateisystem FAT32, NTFS
Erscheinungsdatum
Home Edition
Professional
Media Center 2002
Media Center 2004
Media Center 2005
TabletPC 2002
TabletPC 2004
TabletPC 2005
Home/Professional N/K/KN
XP 64-Bit Edition
XP Professional 64 Bit Edition
Embedded
Embedded for Point of Service
Fundamentals for Legacy PCs
Starter Edition
Buildnummern Retail: 5.1.2600 (xpclient.010817-1148)
XP SP 1, 5.1 2600.1106
XP SP 2, 5.1 2600.2180
XP SP 3, 5.1 2600.5512

Um zu den einzelnen Versionen zu gelangen, bitte oben in der Tabelle suchen!

Windows XP erschien nach relativ kurzer Betaphase (mit dem Codenamen "Whistler") auf dem Markt. Das "XP" steht für "Experience", was auf Deutsch soviel heißt wie "Erfahrung". XP ist der Nachfolger von Windows 2000 und Windows 98 bzw. ME, es vereint die Versionen für die Home Benutzer und die Professional Edition. Da der NT Kernel wesentlich stabiler ist als der DOS Kernel basiert es auf ihm, hat aber Programme von 9x. Diese Windows Version ist die am meisten Verkaufte aller Zeiten, nach Microsofts Angaben wurden von ihr mehr Versionen verkauft, als von allen andern zusammen. Außerdem wurde ab Windows XP die Produktaktivierung als Maßnahme gegen Raubkopierer eingeführt, sie "nervt" solange bis man sein Windows XP/Office XP und später per Telefon oder Online aktiviert um zu bestätigen, dass seine Seriennummer richtig und legal ist, dieses Feature war schon für Windows NepTune, welches mit dem Odyssey Projekt zusammengelegt wurde, um Windows "Whistler" zu erstellen, geplant.

Die größten Veränderungen gegenüber Windows 2000 sind:

  • Neue Oberfläche "Luna" und dazu gehörige nervige Balloon Tips
  • Integrierte Firewall (ab SP1)
  • Internet Explorer 6.0
  • Backup-Funktionen
  • Logonbildschirm, der es auch erlaubt, mehrere Benutzer gleichzeitig angemeldet zu lassen
  • CD Brenner für Musik und Dateien
  • Windows Media Player 8
  • Windows Movie Maker
  • Internet Explorer 6
  • Dateisysteme lassen sich unter XP Professional verschlüsseln (encrypted File system, EFS)
  • Die Systemwiederherstellung (Kam aus ME und wurde zusätzlich verbessert)
  • Remote Control
  • Stark verkürzte Startzeit
  • Die Windows Produktaktivierung
  • Automatische Updates

Vergleich zwischen den Grundversionen

  Home Edition Professional Media Center/TabletPC
Luna Oberfläche X X X*
Automatische Updates X X X
Zugriff auf den Administrator-Account im normalen Modus   X X
Erweiterte Netzwerkfunktionen   X X
Support für mehrere Prozessoren   X X
Mitgliedschaft in einer Domäne   X X
Offline-Dateien und Ordner   X X
Gruppenrichtlinien-kontrolle   X X
Remote-Installations-Dienst   X X
Dateiverschlüsselung   X X
SysPrep   X X
Dynamic Disks   X X
64-Bit Support   X  
Remote-Desktop   X X
IIS (Internet Information Service) X*** X X
MUI Pakete   X**  
BackUp-Tool X*** X X
Media Center Funktionen     X
Handschrifterkennung     X

* = Zusätzlich zum normalen Theme seit Version 2005 auch das neue Luna Royale
** = Nur auf englischsprachigen Systemen
*** = Nachträglich installierbar, aber nicht standardmäßig installiert

Ende des Supportes?

  Verfügbar seit Normaler Support Extended Support
Home Edition 31.12.2001 14.4.2009 8.4.2014
Professional
TabletPC 2003 11.2.2003
TabletPC 2005 25.8.2004
Media Center 2002 28.10.2002
Media Center 2004 27.10.2003
Media Center 2005 30.12.2004
Professional x64 24.4.2005
Embedded 30.1.2002 ??? ???
Embedded Service Pack 1 22.10.2002
Embedded Service Pack 2 18.1.2005
Service Pack 1 30.8.2002
Service Pack 1a 3.2.2003
Service Pack 2 17.9.2004
Service Pack 3 21.4.2008

Bill Gates bei der Veröffentlichung von Windows XP:

Gates beim Start von XP

Das Setup

Setuptyp: I386-Routine

Das Setup ist ähnlich wie in Windows 2000, es gibt nur 2 größere Änderungen: Der grafische Modus sieht moderner aus und man kann leider keine Systemkomponenten auswählen.

Das Setup ist am Anfang nicht wirklich benutzerfreundlich, alles ist im Blau-Grau-Gelben DOS Modus und die Maus ist unbedienbar.

XP Setup

Teil 2 des Setups, ab hier geht alles mit der Maus, nach dem Setup wird, beim sogenannten OOBE die title.wma abgespielt, sie liegt in C:\Windows\System32\oobe\images:

XP Setup

Der Bootscreen, ab Service Pack 2 sehen alle, XP Pro und Home gleich aus:

XP Bootscreen

Der Desktop, bei den meisten Versionen sieht er gleich aus:

Der Standarddesktop von XP

Das in Windows XP neu entwickelte Startmenü, links, die Programme, die man am meisten Benutzt hat, rechts, Ordner und Befehle, hier im Luna Style zu sehen:

XP Startmenü

Das Startmenü im Klassischen Style:

Das klassische XP Startmenü

Das Klassische Startmenü von Windows mit dem Lunastyle, wenn man es aktiviert, erscheinen auf dem Desktop Verknüpfungen zu den "Eigenen Dateien", dem "Arbeitsplatz", der "Netzwerkumgebung" und des Internet Explorers, weil man ohne das Startmenü nicht mehr direkt dort hinkommt:

XP mit klassischem Startmenü

Die Systemsteuerung wurde in verschiedene Kategorien unterteilt und damit etwas übersichtlicher, mit einem Klick auf "Zur klassischen Ansicht wechseln":

Das klassische XP Startmenü

Neu ist auch der Logonscreen, er erlaubt, direkt zu sehen wer am System ist und ohne Programme im Hintergrund zu beenden zwischen verschiedenen Benutzerkonten zu wechseln:

Der XP Logonscreen

Die Ballon-Tipps kommen aus dem Tray der Taskleiste und informieren über alles, was Programme einen zu sagen haben, für Anfänger geeignet, aber Fortgeschrittene und Profis sind eher davon genervt:

Popup meldungen

Windows Produktaktivierung

Die Windows Produktaktivierung hilft, Raubkopien von Windows zu bekämpfen, innerhalb eines Monats muss man sogut wie jede Version von Windows XP über das Internet oder Telefon aktivieren, sonst verweigert Windows den Start. Microsoft verbreitete danach das WGA, das Windows Genuine Advantage, die Windows Echtheitsprüfung, da sich die WPA umgehen ließ. Das WGA überprüft die Produktnummer, die Hardware und die Produkt ID, wenn sie auf Microsofts Servern als "Raubkopie" enttarnt werden, verweigert Windows ebenfalls den Start.

Windows Aktivieren


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